Hämatogene Oxydations-Therapie (H.O.T.) nach Prof. Dr. F. Wehrli

Die UV-Sauerstofftherapie

Die Sauerstofftherapie nach Prof. Wehrli, einem Schweizer Arzt und Wissenschaftler, wurde nach einer Reihe von langen Selbstversuchen in Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern 1956 erstmals als standardisiertes Therapieverfahren eingeführt. Unter H.O.T. versteht man die Abkürzung für „Haematogene Oxydations-Therapie“. Hierbei werden Blut, Lichtenergie und Sauerstoff einem physikalischen und photochemischen Prozess ausgesetzt. Dadurch wird das körpereigene Blut gewissermaßen zu einem Medikament, welches die Zellatmung (das heißt die Sauerstoffverwertung) sowie die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Auf diesem Wege können bislang minderdurchblutete Bereiche des Körpers wieder besser mit Blut versorgt werden. Im Rahmen der beschriebenen Biosynthese entstehen Substanzen, die die Sauerstoffaufnahme des Blutes verbessern und zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen. Das Blut wird in seiner Stoffwechselleistung aktiviert, wodurch eingelagerte Schlackenstoffe gelöst und abtransportiert werden können.

Insgesamt hat sich die risikoarme Anwendung der H.O.T. nach Prof. Wehrli in den letzten 40 Jahren zu einem der erfolgreichsten Naturheilverfahren entwickelt.

Therapeutische Einsatzmöglichkeiten der H.O.T.

Durchblutungsstörungen des Gehirns

Rasche Ermüdbarkeit, Beeinträchtigungen von Konzentration und Gedächtnisleistung, Sehstörungen, Ohrensausen, Schwindel und Kopfschmerzen.

Durchblutungsstörungen des Herzens

Kurzatmigkeit bei Belastung, Druckgefühl über der Brust, ausstrahlende Schmerzen von der Brust in den Arm und in den Rücken, verbunden mit Angstzuständen.

Durchblutungsstörungen der Arme und Beine

Kälte, Schweregefühl und Blässe der Extremitäten, Missempfindungen, Taubheitsgefühl, Verminderung der Gehstrecke, Wadenkrämpfe und schlecht heilende Wunden.

Prävention (Vorbeugung)

Unterstützung der Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen, die durch eine Arteriosklerose bedingt sein können.

Stoffwechselerkrankungen

Chronische Organerkrankungen (Leber, Magen, Darm, Nieren, Lunge), Hauterkrankungen (zum Beispiel Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte), rheumatische Erkrankungen der Weichteile und Gelenke, Migräne und Spannungskopfschmerz, Tumorerkrankungen (bessere Verträglichkeit der Chemotherapie, auch im Sinne einer Nachbehandlung), Augenerkrankungen (die durch eine schlechte Durchblutung bedingt sind), Allergiebehandlung, Vitalisierung und Revitalisierung.

Durchführung der H.O.T.-Therapie

Die Behandlung erfolgt im Liegen mit leicht erhöhtem Kopfteil. Nach der Entnahme von ca. 60 bis 90 ml Blut aus einer Armvene erfolgt eine ca. 8 - bis 10minütige Aufbereitung des Blutes mit reinem medizinischen Sauerstoff. Gleichzeitig wird das Blut mit einer besonders energiereichen und therapeutisch wirkungsvollen Frequenz des UV-Lichtes bestrahlt. Nach der Aufbereitung wird das Blut wieder über die Armvene in das Kreislaufsystem zurückgegeben. In der Regel erreicht man mit einer Kur von fünf bis zehn H.O.T.- Behandlungen einen therapeutischen Erfolg.

Literatur / weiterführende Information